KFZ

Der Honda Accord

Seit 1948 besteht das japanische Automobilunternehmen, das sich mit dem Honda Accord auch auf dem internationalen Automobilmarkt im Mittelklassensegment etablieren konnte. So erschloss sich das Unternehmen mit der Mittelklassenwagen Accord neue Märkte. Während in Japan auch eine Luxusvariante des Accord angeboten wird, ist er in Europa nur als Mittelklassenwagen zu erhalten. Seit seiner Einführung im Jahre 1976 hat die Modellreihe insgesamt acht Neuauflagen erlebt. Seit 2008 roll der Honda Accord in der achten Generation vom Band.

In der aktuellen Auflage gibt es den Accord als Limousine und als Kombi. Beide konkurrieren im Mittelklassensegment mit dem WV Passat oder dem Ford Mondeo. Gegenüber den etwas teureren Modellen von VW und Ford besticht der Wagen aus dem Hause Honda vor allem durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn was vorher an Ausstattungsmerkmalen nur bei Fahrzeugen der Oberklasse zu finden war, wurde nun in den neuen Honda Accord integriert. Gerade in Sachen elektronischer Assistenzsysteme kann der Accord punkten. Droht ein Auffahrunfall, bremst der Wagen automatisch ab, beim unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur wird der Fahrer per Signal gewarnt und ein Radarsystem hält den Sicherheitsabstand zwischen eigenem Auto und Vordermann ein. Lediglich was den Innenraum angeht, müssen die Passagiere des Accord auf Komfort verzichten. Zwar sitzt man vorne recht bequem, doch die hinteren Plätze lassen an Platz und Komfort zu wünschen übrig. Auch der Kofferraum samt Ladeluke fällt im Vergleich zur Konkurrenz etwas zu klein aus. Das Fahrwerk dagegen kommt dynamisch und äußerst sportlich daher. Lenkbewegungen werden präzise umgesetzt, Bodenunebenheiten an den Fahrer weitergegeben. Damit fährt sich Japaner etwas sportlicher als vergleichbare Fahrzeuge anderer Hersteller.

In Deutschland sind Limousine- und Kombiversion des Honda Accord in zwei verschiedenen Ottomotoren und einer Dieselmotorvariante mit einer Leistungsstärke zwischen 150 und 201 PS erhältlich.

 

 

Der BMW 318 - das Einsteigermodell

Längst ist der BMW 318 ein Klassiker geworden. Produziert wird er bereits seit 1978 und gilt unter der 3er Serie von BMW als Einsteigermodell in der Mittelklasse. Ausgestattet ist er mit einem 143 PS starken Benzinmotor, wobei es den kleinen 3er auch in einer Dieselvariante gibt. Beliebt ist der BMW 318 vor allem wegen seiner technischen Leistungsfähigkeit. Auf der Autobahn ausgefahren bringt er immerhin eine Spitzengeschwindigkeit von 210 km/h, beschleunigt innerhalb von 9 Sekunden auf 100 km/h und verbraucht dabei nur 5,9 Liter Benzin. Eine Leistung, die sich sehen lassen kann.

Neben der hohen Leistungsfähigkeit kann der BMW 318 aber auch mit einem umfangreichen Sicherheitspaket glänzen. Ein passives Rückhaltesystem, ESP, Airbags, ein adaptives Bremslicht sowie Reifen mit Notlaufeigenschaften werden serienmäßig mitgeliefert. Und wie es sich für BMW gehört, kommt der 318er selbstverständlich in einer tadellosen Verarbeitung daher. Karosserie und Innenraum machen einen edlen und grundsoliden Eindruck.

Beliebt ist der BMW 318 nicht zuletzt wegen seiner Fahreigenschaften. Schon in den frühen 80er Jahren mauserte er sich zu einem Liebling, vor allem bei den etwas sportlicheren Fahrern. Da der Wagen einen Heckantrieb hat, bleibt die Lenkung von Antriebseinflüssen gänzlich verschont. Jede kleinste Lenkbewegung wird direkt auf die Straße übertragen, die Bremse wirkt unmittelbar und erlaubt eine optimale Bremskraftdosierung. Und selbst das elektronische Stabilitätsprogramm greift erst dann ein, wenn der Wagen droht, ins Schlingern zu geraten.

Somit ist der BMW 318 ein optimaler Einstiegswagen im Mittelklassensegment, der vor allem sportliche Autofahrer ansprechen dürfte. Seit 1978 erfreut er sich bis heute großer Beliebtheit.

 

 

Opel – das Auto für jedermann

Opel ist eine Automarke mit Tradition und deutschen Wurzeln. Gegründet wurde die Firma bereits im Jahre 1862, konzentrierte sich allerdings zunächst auf die Produktion von Nähmaschinen und Fahrrädern. Erst 1898 begannt Opel mit der Serienproduktion von Autos und führte als erstes Unternehmen die Fließbandfertigung ein. Damit gelang es dem Automobilhersteller, kostengünstig und effizient das Auto für jedermann zu fertigen.

Modelle für der Opel Kadett, Kapitän und Admiral waren bereits vor dem 2. Weltkrieg für eine breitere Öffentlichkeit erschwinglich. In den 60er und 70er Jahren feierte Opel einen riesigen Erfolg mit den Modellen Ascona und Manta und avisierte zum zweitgrößten Automobilproduzenten in Deutschland gleich hinter VW. In den 80er Jahren dann wurde der Opel Corsa dank seines günstigen Preis-Leistungs-Verhältnisses zum absoluten Liebling unter den Kleinwagen.

In den 90er Jahren wirkte die Marke Opel etwas angestaubt und ließ mit Innovationen auf sich warten. Zahlreicher Rückrufaktion und Qualitätsprobleme schadeten dem Image des Unternehmens. Doch das Unternehmen berappelte sich und konnte zuletzt durch ein frisches und mutiges Design und jede menge Innovationen wieder an Aufwind gewinnen. Hier konnten die Modelle Zafira, Signum oder Meriva bei einer breiten Kundschaft überzeugen.

So gelingt es dem beliebten und viertgrößten Automobilhersteller in Deutschland immer wieder, in direkter Konkurrenz zu beliebten Modellen von Volkswagen und anderen Herstellern im Mittelklassensegment zu stehen. Es ist also auch in Zukunft zu erwarten, dass Opel solide Autos für die breite Masse fertigt.

 

 
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